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Zu meiner Person

Philosophie der Ergotherapie

Der Klang und seine Natur, die Schallwellen

Hören: Das Zusammenspiel von Ohr und Gehirn

Ziel und Wirkung der Klangschalen in der Therapie

Beispiele aus meiner therapeutischen Arbeit

 

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Ursula Kleinschmidt  +41. 079. 678 87 64

Mail: u.kleinschmidt@vodafone.de

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Zu meiner Person

Nach meiner ersten Ausbildung zur staatlich anerkannten Kinderpflegerin mit dem darauf folgendenden Abschluss zur Erzieherin habe ich über 10 Jahre als Leiterin in einem Kindergarten gearbeitet.

Aus dem Bedürfnis heraus, mit Erwachsenen zu arbeiten, habe ich ich die Ausbildung zur Ergotherapeutin absolviert und habe als Leitende Therapeutin in renommierten Kliniken gearbeitet.

Mit der Notwendigkeit der Optimierung von Behandlung und Qualitätssicherung durch Kurse und Weiterbildungen habe ich mich auf die Behandlung Erwachsener mit neurologischen Störungen spezialisiert und die Qualifizierung zur IBITA-anerkannten Bobath-Instruktorin erlangt.

Als Autorin habe ich bei mehreren Fachbüchern mitgewirkt.

Heute arbeite ich in der eigenen Praxis und biete Supervision (externe Beratertätigkeit) in therapeutischen Einrichtungen, sowie IBITA anerkannte Bobath-Grundkurse in verschiedenen Institutionen an.

Philosophie der Ergotherapie     

Ursprung und Bedeutung des Ausdrucks Ergotherapie:
Ergotherapie lässt sich aus dem griechischen „ergein“ ableiten und bedeutet „Tun – arbeiten - handeln“;
das heisst, in der Ergotherapie steht das menschliche Handeln im Mittelpunkt mit dem Ziel der Erhaltung / Erreichung  bzw. dem Wiedererlangen der Handlungsfähikgeit der Patientinnen und Patienten in persönlichen, sozialen und beruflichen Lebensbereichen.

Ergotherapie ist ein nichtmedizinischer Heilberuf.
Die Behandlung erfolgt aufgrund einer ärztlichen Verordnung.

"Ergotherapie  beruht auf medizinischer und sozialwissenschaftlicher Grundlage.
Ergotherapie kommt zum Einsatz bei Menschen jeden Alters mit motorisch-funktionellen, sensomotorisch-perzeptiven, neuropsychologischen und/oder psychosozialen Störungen.
Ziel der Ergotherapie ist es, individuelle Handlungskompetenzen im täglichen Leben und Beruf zu entwickeln, wiederzuerlangen und/oder zu erhalten.
Die Methode der Ergotherapie ist der spezifische Einsatz ausgewählter Aktivitäten, um Auswirkungen von Krankheit und Behinderung zu analysieren und zu behandeln."

Behandlung beinhaltet: 
Stärken zu nutzen, Fähigkeiten zu trainieren und Kompensationsstrategien zu erlernen

Therapie erfordert grundsätzlich einen ganzheitlichen Ansatz, d.h. sie muss den ganzen Menschen erfassen  und niemals nur ein einzelnes Symptom.

Der Klang und seine Natur, die Schallwellen

Schallwellen sind mechanische Längswellen. Sie breiten sich, ausgehend von einem schwingenden Körper, in Festkörpern, Flüssigkeiten und Gasen (nicht aber im Vakuum) aus in Form von Druckschwankungen (Druckwellen)Man unterscheidet verschiedene Formen des Schalls: Ton, Klang, Geräusch und Knall.

Ein reiner Ton ist eine Sinusschwingung. 

Ein Klang ist eine Überlagerung mehrerer Töne, es überlagern sich mehrere sinusförmige Schwingungen zu einer nicht-sinusförmigen. Der Ton mit der niedrigsten Frequenz bestimmt die tonhöhe der gesamten Schallempfindung, die anderen Obertöne verursachen den Eindruck der Klangfarbe.

Ein Geräusch ist eine unregelmässige Schwingung, ein Gemisch aus sehr vielen Frequenzen etwa gleicher Grössenordnung.

 Ein Knall ist ein kurzzeitiger und starker Schalleindruck

 

 

Die Schallgeschwindigkeit in der Luft beträgt ca. 330m pro Sekunde und im Wasser sogar 1480m pro Sekunde. Wale nutzen die gute Schallübertragung im Wasser zur Kommunikation über grosse Distanzen.

Hören:

Das Zusammenspiel von Ohr und Gehirn

Ohrmuschel und Trommelfell nehmen den Schall aus der Umwelt auf, die Gehörknöchelchen übertragen die Schallschwingungen an das Innenohr und passen den Schallwellwiderstand von Luft an die Widerstandswerte des Innenohres an. Damit reduziert dieses physikalisch einfach Übertragungssystem die am Übergang unvermeidlichen Reflexionsverluste, und ein wesentlich höherer Anteil der Schallenergie gelangt an die Sinneszellen des Innenohres. Dort werden die Schallschwingungen in ein biologisches Signal übersetzt.

Unser Ohr besitzt im Innenohr, der Cochlea, zwei Arten von Sinnenszellen. Sie tragen an ihrer Oberfläche feinste Härchen und heißen daher Haarzellen. Beide Arten von Haarzellen sind in langen Reihen auf einer feinen Membran, der Basilarmembran, angeordnet, die durch die Schwingungen der Gehörknöchelchen ihrerseits in Schwingungen gerät. Die Haarzellen des Innenohres sind die empfindlichsten Sinneszellen unseres Körpers. Schon winzige Bewegungen der Basilarmembran in der Größenordnung des Durchmessers eines Wasserstoffatoms (10-10 m!) vermögen diese Sinneszellen zu erregen. Das entspricht einer Auslenkung der Spitze des Eifelturms um nur 1cm! So arbeiten die Haarzellen des Ohres an der Grenze des physikalischen Realisierbaren. Sie teilen sich die zu bewältigenden Aufgaben. Die sogenannten äußeren Haarzellen verstärken zunächst den einfallenden Schall. Vom Schall verursachte Hin- und Herbewegungen ihrer Härchen beantworten sie nämlich mit periodischen Längenänderungen. Erst die so verstärkte Schwingungsenergie, die sich sogar wieder als Schallereignis vor dem Trommelfell messen läßt, erregt die inneren Haarzellen. Als Reaktion schütten diese dann einen chemischen Botenstoff aus, der die Fasern des Hörnervs erregt. Die Hörnervenfasern überbringen dem Gehirn schließlich die Botschaft über den Schallreiz in Form von Aktionspotentialen, also elektrischen Impulsen.

Den im Hörnerv verwendeten neuronalen Code kennen wir. Von den etwa 30.000 einzelnen Nervenfasern des Hörnervs ist jede für die Übertragung einer bestimmten Frequenz zuständig. Schon durch die physikalischen Eigenschaften der Membranen und Flüssigkeitsräume des Innenohres, werden die in einem Schall enthaltenen Frequenzkomponenten aufgetrennt. Es wird also eine Spektralanalyse vorgenommen. Dadurch erregen bestimmte Frequenzen nur bestimmte Gruppen der auf der Basilarmembran geordnet plazierten Haarzellen. Da die Nervenfasern nur je zu einer einzigen Sinneszelle Kontakt haben, erhält also das Gehirn aus der Aktivität bestimmter Nervenfasern die Botschaft, daß im Schallreiz bestimmte Frequenzkomponenten enthalten sind (Ortsanalyse).

Dies ist aber nicht die einzige Codierungsmöglichkeit. Aktionspotentiale werden nur durch eine einzige Schwingungsrichtung der Basilarmembran und damit einer einzigen Richtung der Schallschwingungen ausgelöst. Damit enthält auch das zeitliche Muster der Aktionspotentiale die Information über die Häufigkeit vorkommender Schallschwingungen, also über die Frequenz. Das Gehirn kann diese zeitlichen Strukturen in der Abfolge der Aktionspotentiale auswerten und daraus die Schallfrequenz berechnen (Periodizitätsanalyse). Derartige Berechnungen sind eine häufige Aufgabe für unser Gehirn. Beispielsweise werden im Telefonsystem aus Kostengründen die tiefen Frequenzen des Sprachsignals nicht übertragen. Das Gehirn berechnet die nicht übertragenen Grundfrequenzen der Stimmbandschwingungen, und ihr Fehlen wird kaum bemerkt. Ohne jede Schwierigkeit können wir etwa am Telefon Männer- und Frauenstimmen unterscheiden.

Die soeben erwähnten Rechenvorgänge im Gehirn zeigen, daß "Hören" ohne Gehirn nicht möglich ist. Erst das Gehirn extrahiert die im Schall enthaltene Information und verarbeitet sie weiter. So wird etwa die Richtung einer Schallquelle berechnet. Rechenvorgänge filtern einen bestimmten Sprecher aus einem Stimmengewirr heraus. Durch noch kompliziertere Auswertungsstrategien wird Sprache analysiert und verstanden. Wer sich vor Augen hält, wie einfach für uns andererseits der Gebrauch der Muttersprache ist, der wird den Leistungen unseres Hörsystems den Respekt nicht versagen. 

(Literatur: Hören und Sprechen. In: Lehrbuch der Physiologie. R. Klinke und S. Silbernagl, 2. Aufl., Thieme, 1996, pp. 569-584)

Da der Schall sich sehr gut im Wasser ausbreitet und der menschliche Körper zu über 90% aus Wasser besteht, werden durch die Übertragung der Druckwellen sämtliche Zellmembranen des Körpers in Schwingungen versetzt. Dies geschieht auch durch unhörbare Frequenzen, die wir nur einfach nicht akustisch wahrnehmen können.

Dieses Prinzip macht sich die Klangmassage zunutze, um den Körper zu harmonisieren und mit sich und der Umwelt in Einklang zu bringen.

Ziel und Wirkung der Klangschalen in der Therapie

Ziel:

Das Ziel ist die Harmonisierung des Körpers. Geist und Körper in Einklang bringen. Inneren Ausgleich finden, damit die Energien richtig fliessen können. Mit innerer Ruhe gestärkt sicherer in der Aussenwelt handeln. Die eigene Wahrnehmung verfeinern und erweitern.

Warum  brauchen wir das? - Klangmassage für Erwachsene

Alttag ist für viele Menschen mit Stress verbunden. Häufig werden eigene Bedürfnisse aufgeschoben oder sind schwer realisierbar, da die Pflichten diesen Freiraum stark limitieren. Chronischer Stress führt zu Blockaden, weil der Energiefluss nicht mehr dem persönlichen Optimum folgt. Letztlich signalisieirt einem der Körper dieses Ungleichgewicht durch Symptome wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder Ruhelosigkeit bis hin zum Burn-out-Syndrom.

Um die dem zugrunde liegenden Blockaden wieder zu lösen, damit die Energien wieder optimal fliessen können, ist die Klang-Therapie nach Peter Hess sehr geeignet. Sie löst Spannungen, bringt die Energien wieder zumFliessen, verfeinert die Wahrnehmung durch vielfältige und subtile akustische und physisch wahrnehmbare Schwingungen und führt Körper und Geist zusammen.

Des weiteren ausgebildet in der Ayurvedamassage integriere ich je nach Bedarf Elemente der Ayurvedamassage in die Klang-Therapie, um zugleich weitere Sinne im Körper anzusprechen, um so das Wahrgenommene zu intensivieren.

Solches Erleben von innerem Einklang gibt Kraft, schafft Harmonie und innere Ruhe und leistet somit einen wichtigen Beitrag dazu, als Individuum einen g esunden Umgang mit sich selbst und der Aussenwelt zu haben.

Klangschalen im Rahmen der Rehabilitation

Als ausgebildete Ergotherapeutin und Bobath-Instruktorin (IBITA) behandle ich überwiegend neurologische Patienten mit Schädigungen im Zentralnervensystem.

In die Therapie dieser Patienten integriere ich Elemente der Klang-Massage nach Peter Hess, um die Reize an das Zentralnervensystem des Patienten/der Patientin vielfältiger zu gestalten und die neuronale Aktivität zu steigern. Gerade bei halbseitig gelähmten Patienten habe ich die Erfahrung gemacht, dass besonders die physisch übertragenen Schwingungen der Klangschalen von PatientInnen mit der gelähmten Seite wahrgenommen wurden, was bei den PatientInnen ein Glücks- oder Erfolgsgefühl auslöst. Daher ergänze ich meine ergotherapeutische Therapie gezielt mit Elementen der Klangmassage nach Peter Hess.

Klangmassage und Klang-Therapie für Kinder

Anders als bei Erwachsenen ist der Alltag von Kindern zumeist nicht stressbelastet im vorher beschriebenen Sinn. Kinder sind heutzutage einer zunehmenden Fülle von Reizen aus der Umwelt ausgesetzt. Dabei erfordern viele dieser Reize eine bestimmte, herangereifte innere Grundlage des Kindes, um angemessen verarbeitet werden zu können. Daran fehlt es häufig. Wenn die Reizqualtiät und –quantität nicht den wahren Bedürfnissen eines Kindes entsprechen, führt das bei einem Kind zu Unausgeglichenheit und fehlender innerer Harmonie. Dadurch wird die optimale weitere Entwicklung des Kindes blockiert. Auch hier ist die Klangmassage nach Peter Hess eine geeignete Methode, die Wahrnehmung eines Kindes auch auf spielerische Weise zu fördern und die persönliche innere Grundlage durch neue Erfahrungen zu erweitern und zu festigen, um die weitere Entwicklung positiv zu beeinflussen.

Ziel und Wirkung der Klangschalen in der Therapie,
Beispiele aus meiner therapeutischen Arbeit 

(Klangraum / Klangmassage)

Hören und Fühlen

Entspannung und Meditation

Lösen von Blockaden, loslassen von Sorgen und Problemen mit dem Ziel, neue Harmonie, neue Lösungsmöglichkeiten und Neuordnung, und dadurch Heilung zu finden.

Den Klang im externen Raum erfahren,
die Vibration am eigenen Körper spüren (Körperwahrnehmung)

Entfaltung der Sinnesmodalitäten und Sensibilisierung der Sinneswahrnehmungen

Mit dem Ziel der Verbindung und Synchronisierung der beiden Gehirn-Hemisphären durch Verbesserung des Informationsaustausches

Passives Zuhören - Klangraum ohne bewusste Aufmerksamkeit

Beruhigung und Angstabbau durch die Klangfrequenz und Klangrhythmus

 

Erstkontakt, aktiv :

erforschende, entdeckende, manipulierende Aktivität

Ablenkung von vorherrschenden „störenden" Problemen

Neugier und Interesse wecken, um Therapiebereitschaft und Motivation zu erreichen.

Motorisch-funktioneller Einsatz :

Berühren und Hantieren, gezielte Aktivität

Zugang zu gespeicherten Erfahrungen und Bewegungsmustern finden um verlorengegangene Bewegung wieder zu entlocken und zu formen

Metapher von Peter Hess:
„Unser Körper ist vergleichbar feinem Sand, der witterungsbedingt schmutzig und klumpig geworden ist. Klangschwingungen können diese Verkrustungen wieder lösen.“

Die durch die Klangschwingungen erzeugte neue Wahrnehmung der eigenen Kreativität und Ausdrucksfähigkeit bewirkt  (laut Teilnehmerbefragung) eine deutliche Verbesserung des Selbstvertrauens und eine positive Haltung gegenüber zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen.

Die gute Schallübertragung im Wasser bewirkt, dass  die Schwingungsenergien durch den Körper übertragen werden. Durch einen gezielten Umgang mit der individuellen Schwingung und Schwingungskorrekturen kommen wir wieder in Einklang mit uns selbst.

Klangmassage

. . . In Arbeit

Klangpädagogik

. . . In Arbeit

Ayurvedamassage

. . . In Arbeit